IN GEDANKEN…

4. Dezember 2007

Begleiter begegnen dir in deinem Leben viel.

 

GEDANKEN

Gedanken begleiten dich auf all deinen Wegen, sie sind immer da.

in Gedanken…

Ständig und unbemerkt.

Sie stammen von dir selbst.

in Gedanken…

Wenn du einen Moment deines Lebens festhalten willst.

in Gedanken…

Dann verwandelst du deine Gedanken in Erinnerungen, die in dir mehr hervorrufen können, als jedes Bild, das du von diesem Moment schießen könntest.

in Gedanken…

Denn diese eine besondere Sekunde, ein kleiner Bruchteil deines Lebens ist nicht zu halten.

in Gedanken…

Schließt diese Sekunde ein, um sie dir später in Erinnerung zu rufen, damit du noch einmal in diesem Gefühl verweilen kannst.

in Gedanken…

 

GEDANKEN

Gedanken begleiten dich auf all deinen Wegen, sie werden dir von Menschen geschickt.

in Gedanken…

Bei denen du in den Gedanken bist, es gibt verschiedene Gedanken.

Wissende Gedanken einer Mutter, vermissende Gedanken deiner Freunde, liebende Gedanken, bei denen du im Herzen bist.

in Gedanken…

Sind diese Menschen bei dir, auch wenn sie dich nicht begleiten, denk an sie!

in Gedanken…

 

GEDANKEN

Gedanken begleiten dich auf all deinen Wegen, unsere Gedanken machen Zeit unbedeutend.

in Gedanken…

Sie verwischen die Grenzen und machen wichtig Ereignisse unvergesslich. Die Zeit trennt uns, sie macht Generationen, aber eines verbindet uns, wir machen uns Gedanken.

in Gedanken..

Überschreiten wir nicht nur zeitliche Grenzen, wir überschreiten gesetzte Grenzen.

in Gedanken…

Meilen und Entfernungen, Streit und Abschiede, Krieg und Prüfungen, werden unbedeutend.

in Gedanken…

 

GEDANKEN

Gedanken begleiten dich auf all deinen Wegen, aber mach dir nicht zu viele.

in Gedanken…

Denn sie können sich in Sorgen verwandeln und diese sollen dir in deinem Leben erspart bleiben.

in Gedanken…

Begleiten dich unsere Gedanken, sie sollen dich daran erinnern.

in Gedanken…

Dass überall auf der Welt Menschen sind, die dich gern haben und auf ein Wiedersehen warten.

in Gedanken…

Mach dir in Gedanken ein Bild, ein schönes gedankliches Bild, mit viel Freude, Lachen, Glück, Zufriedenheit und Strahlen in den Augen.

in Gedanken…

Dann dreh dich um und blick nicht zurück, sondern ruf dir das Bild in Erinnerung und geh deinen Weg.

in Gedanken…

Wir begleiten dich, GEDANKEN

 

Für Corinna, du bist ein wirklich toller Mensch und ein Vorbild!

Die Tür

8. Juni 2007

Für jeden kommt die Zeit, in der man nicht weiß was kommt, das einzige was sicher ist, ist dass man mit der Vergangenheit abschließen muss und eine neue Tür öffnet. Aber wann ist es so weit?

Abschließen heißt doch auch zurücklassen und vielleicht oft auch vergessen. Vergessen wer man war, was man getan hat und mutig sein die Türklinke zu greifen, sie einen Spalt zu öffnen, Licht hereinfallen zu lassen. Das Licht der großen, weiten Welt, die wartet, dass man dort den Platz einnimmt, der für einen bestimmt ist. Glaubt man ans Schicksal oder nicht, alles hat seine Fügungen, nur wir haben immer eine Option, etwas zu tun oder es zu lassen. Jedoch sollte man wenn man durch das grelle Licht noch geblendet ist, einmal mehr zurück blicken, in die Vergangenheit, die hinter einem liegt mit ihren Erinnerungen, Erlebnissen und Eindrücken, denn genau diese Vergangenheit hat einen geprägt, sie hat einen zu dem Menschen gemacht dem es jetzt möglich ist, die Türe zu öffnen.

 Zurückblicken, vor Augen führen was man vielleicht für immer zurück lässt, Gutes wie Schlechtes. Oft lässt man Dinge und Menschen hinter sich, die einen so geprägt haben, dass es schmerzt sie nur noch aus der Ferne betrachten zu können. Vor allem Freunden fallen Veränderungen und persönlichen Entwicklungen zum Opfer, manchmal können sie nicht Schritt halten, da man selbst den Weg so klar vor sich sieht, dass manche Freunde aus der Puste kommen und nicht mehr aufholen können. Wie oft wird das noch passieren, dass ein Freund auf der Strecke bleibt und man nicht zurückblicken kann oder darf, weil man sonst Gefahr läuft zu stolpern?

 Aber ist es nicht die Gewissheit, dass auch sie ihren Weg gehen werden und die Hoffnung, dass es zu einer erneuten Kreuzung unserer Wege kommt, die einem ermöglicht kein Tempo zu verlieren?

 

Im Laufe der Zeit spürt man wie man immer näher an die neue Tür herantritt, aber wirklich darauf vorbereiten kann einen niemand, nicht einmal die Eltern, denn jeder öffnet die Tür und überschreitet die Türschwelle auf seine eigenen Art und Weise.

Vielleicht ist es möglich einen kleinen Teil seiner Vergangenheit in Kisten zu packen und auf die Reise mit zu nehmen, heißt es nicht in einem Sprichwort, jeder hat seinen Päckchen zu tragen? Aber was ist dieses Päckchen, das wir mit auf unsere Lebensreise nehmen? Erinnerungen, schlechte Eigenschaften, Hoffnungen, Träume oder Wünsche.

Oft ist es gut, dass es einem nicht möglich ist alles aus der Vergangenheit mit zu nehmen, denn für manches ist es Zeit für immer weggeschlossen zu werden und zu verstauben. Denn wenn die Tür geöffnet wird, ist es Zeit die Dinge selbst in die Hand zu nehmen und jeden Schritt ohne die führende Hand zu gehen, die einem all die Jahre zuvor stützend geführt und geleitet hat.

 

Das einzige wichtige zu wissen ist, dass alles was zurück bleibt gut und schön war, dass keine Reue für die Dinge wie sie passiert sind vorhanden ist, denn es war gut wie sie geschehen sind. Das Vergangene ansehen und sich mit einem Lächeln verabschieden können, vielleicht laufen oder fallen wir uns mal über den Weg, sich umdrehen und mit glänzenden Augen, wie ein Kind zu Weihnachten, das annehmen was da kommen wird und kommen soll, denn es kann nur noch besser werden…

Oder?